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Hallesche betriebliche Krankenversicherung: FEELfree und FEELfree:up eingeordnet.

Die Hallesche bietet in der bKV zwei Budgettarife an: FEELfree mit festem Jahresbudget und FEELfree:up, dessen Budget bei voller Nutzung steigt. Beide gibt es als _plus-Variante mit Vorsorge und Impfungen. Diese Seite ordnet das Angebot aus Sicht eines Versicherungsmaklers ein.

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Stand 21. Oktober 2026
KURZ ERKLÄRT

Die betriebliche Krankenversicherung der Hallesche besteht im Kern aus den Budgettarifen FEELfree und FEELfree:up mit fünf Jahresbudgets von 300 bis 1.500 Euro je Person, abschließbar ab 10 Beschäftigten, ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten. Bei FEELfree:up steigt das Budget nach jedem voll ausgeschöpften Kalenderjahr um 50 Euro, höchstens um 200 Euro; wird das erhöhte Budget nicht voll genutzt, gilt wieder das Grundbudget. Laut Infoblatt BGR 6407 (Stand 09.2026) kostet FEELfree:up 14,50 bis 49,92 Euro im Monat je Stufe.

Wie ist die Hallesche bKV aufgebaut?

Die Hallesche führt vier Budgettarife: FEELfree, FEELfree_plus, FEELfree:up und FEELfree:up_plus. Beide Linien decken Zahnersatz, Zahnbehandlung, Zahnprophylaxe, Heilpraktiker, Heilmittel wie Physiotherapie, Arznei- und Verbandmittel, Hörgeräte, Hilfsmittel, Sehhilfen und Augenlaserbehandlungen ab. Die _plus-Varianten ergänzen Vorsorgeuntersuchungen, die laut Hallesche unabhängig vom Alter und ohne Begrenzung auf gesetzliche Programme gelten, sowie Schutzimpfungen nach STIKO-Empfehlung und für Auslandsreisen.

Daneben bietet die Hallesche rund 20 Einzeltarife, etwa für stationäre Leistungen, und die Pflegelösung FEELcare. Wie Budgettarife grundsätzlich funktionieren, erklärt der Ratgeber zu Budgettarifen in der bKV.

Hallesche Budgettarife im Vergleich (Stand 21.10.2026)
MerkmalFEELfreeFEELfree:up_plus-Variante
Jahresbudget je Person300, 600, 900, 1.200 oder 1.500 Euro, fest300, 600, 900, 1.200 oder 1.500 Euro als Grundbudgetgleiche Stufen wie der jeweilige Grundtarif
Budgetentwicklungkein Anstieg veröffentlichtplus 50 Euro je voll ausgeschöpftem Jahr, höchstens plus 200 Eurowie der Grundtarif
Zahnprophylaxe und Bleachingbis 60 Eurobis 100 Eurowie der Grundtarif
Sehhilfenbis 180 Euro für Brillen, Kontaktlinsen und Augenlaser zusammenbis 180 Euro für Brillen und Kontaktlinsen, Augenlaser als eigener Leistungspunktwie der Grundtarif
Osteopathie, Chiropraktik, Kinesio-TapingOsteopathie über Heilpraktikernichtärztliche Osteopathen und Chiropraktiker, Kinesio-Taping bis 100 Eurowie der Grundtarif
Arbeitsunfall mit stationärem Aufenthaltkeine Regel veröffentlichtGrundbudget im laufenden und im Folgejahr verdoppeltwie der Grundtarif
Vorsorge und Schutzimpfungennicht enthaltennicht enthaltenenthalten

Quelle: Hallesche, Produktseiten FEELfree und FEELfree:up sowie Infoblatt BGR 6407 (09.2026). Den genauen Leistungsumfang regeln die Versicherungsbedingungen.

Wie funktioniert das steigende Budget bei FEELfree:up?

Schöpft eine versicherte Person ihr Budget in einem Kalenderjahr voll aus, erhöht die Hallesche es im Folgejahr um 50 Euro. Das wiederholt sich jährlich bis zu einem Plus von 200 Euro, also nach vier Jahren vollständiger Nutzung. Aus dem Grundbudget 600 Euro wird so ein Maximalbudget von 800 Euro, aus 1.500 Euro werden 1.700 Euro.

Wird das erhöhte Budget in einem Jahr nicht voll genutzt, stuft die Hallesche auf das anfängliche Grundbudget zurück, nicht nur um eine Stufe. Die Regel gilt je Person und belohnt Beschäftigte, die ihr Budget regelmäßig brauchen.

Bei einem Arbeitsunfall mit stationärem Aufenthalt, festgestellt durch Berufsgenossenschaft oder gesetzliche Unfallversicherung, verdoppelt sich das Grundbudget im laufenden und im Folgejahr; ein erreichtes erhöhtes Budget pausiert so lange. Bei unterjährigem Beginn gilt im ersten Jahr laut Produktseite das volle Budget.

Rechenbeispiel: FEELfree:up mit Grundbudget 600 Euro, eine versicherte Person
KalenderjahrVerfügbares BudgetGenutztFolge für das nächste Jahr
Jahr 1600 Euro600 Euro (voll)plus 50 Euro
Jahr 2650 Euro650 Euro (voll)plus 50 Euro
Jahr 3700 Euro700 Euro (voll)plus 50 Euro
Jahr 4750 Euro750 Euro (voll)plus 50 Euro
Jahr 5800 Euro (Maximalbudget)500 EuroRückstufung auf das Grundbudget
Jahr 6600 Eurooffenneuer Anlauf

Eigenes Rechenbeispiel mit angenommenen Nutzungsbeträgen. Stufen und Rückstufung nach Hallesche, Infoblatt BGR 6407 (09.2026) und Produktseite FEELfree:up. Ab wann eine Nutzung als „voll ausgeschöpft“ zählt, etwa beim Rechnungsdatum, regeln die Tarifbedingungen.

Kündige das Maximalbudget intern nicht als festen Betrag an: Es entsteht erst nach vier voll genutzten Jahren.

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Was kostet FEELfree:up laut Infoblatt?

Für FEELfree:up veröffentlicht die Hallesche im Infoblatt BGR 6407 (Stand 09.2026) einen Monatsbeitrag je Mitarbeiter und Budgetstufe, alters- und geschlechtsunabhängig. Für das erhöhte Budget weist sie keinen eigenen Beitrag aus, maßgeblich ist die Grundbudget-Stufe.

Für FEELfree, FEELfree_plus und FEELfree:up_plus zeigt die Hallesche Beiträge ohne Stand-Datum; wir nennen sie deshalb nicht. Wie sich Beiträge auf die Belegschaft hochrechnen, zeigt der Ratgeber zu den Kosten einer bKV.

FEELfree:up: Budgetstufen und Beiträge (Infoblatt BGR 6407, Stand 09.2026)
Grundbudget pro JahrMaximalbudget nach vier Jahren voller NutzungBeitrag pro MonatBeitrag pro Jahr (eigene Rechnung)
300 Euro500 Euro14,50 Euro174,00 Euro
600 Euro800 Euro25,67 Euro308,04 Euro
900 Euro1.100 Euro35,30 Euro423,60 Euro
1.200 Euro1.400 Euro44,22 Euro530,64 Euro
1.500 Euro1.700 Euro49,92 Euro599,04 Euro

Quelle: Hallesche, Infoblatt FEELfree:up im Überblick (BGR 6407, 09.2026); Bezug je Mitarbeiter laut gesundheitsbenefits.hallesche.de. Jahresbeitrag = Monatsbeitrag mal 12, eigene Rechnung. Verbindlich ist nur das Angebot.

Alle fünf FEELfree:up-Stufen liegen unter 50 Euro im Monat. Ob die Freigrenze nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG greift, hängt aber von allen Sachbezügen der Person zusammen ab, mehr unter bKV und Steuer. Dieser Hinweis ersetzt keine Steuerberatung im Einzelfall.

Welche Voraussetzungen gelten bei der Hallesche?

Eine bKV bei der Hallesche ist laut Tarifübersicht ab 10 Beschäftigten möglich. Es gibt keine Gesundheitsprüfung, keine tariflichen Wartezeiten und keine Ausschlüsse: Vorerkrankungen, fehlende Zähne sowie laufende und angeratene Behandlungen sind mitversichert, für gesetzlich wie privat Versicherte.

Angehörige können laut Tarifübersicht ebenfalls ohne Gesundheitsprüfung mitversichert werden. Wer deren Beitrag trägt, steht dort nicht. Gesundheitstelefon, Videosprechstunde und Facharzt-Terminservice dürfen Familienangehörige kostenfrei nutzen.

Ob ausscheidende Beschäftigte ihren Schutz privat fortführen können, ist auf den Tarifseiten nicht veröffentlicht. Frag das im Angebot ab, mit Frist und Tarif.

Wie läuft die Abwicklung mit App und Firmenportal?

Für das Unternehmen gibt es das Firmenportal der Hallesche: Dort sind alle Gruppenverträge und versicherten Personen zu sehen, An- und Abmeldungen sowie Bestandsänderungen laufen darüber. Für die Angebotsphase gibt es einen bKV-Angebotskonfigurator.

Beschäftigte reichen Rechnungen über die Hallesche4u-App ein. Die App zeigt auch Vertragsdaten und führt zur Videosprechstunde. Für die Einführung nennt die Hallesche ein Mitarbeiter-Informationsportal, Flyer oder Karten und eine persönliche Prozessbegleitung. Wie du die bKV im Team ankündigst, steht unter Mitarbeiter informieren.

Für wen passt die Hallesche bKV, und was solltest du fragen?

FEELfree:up passt zu Betrieben ab 10 Beschäftigten, in denen viele Personen ihr Budget regelmäßig aufbrauchen dürften, etwa bei körperlicher Arbeit mit Bedarf an Physiotherapie oder in älteren Belegschaften mit Zahn- und Hörbedarf. FEELfree ist die schlichtere Variante, _plus lohnt sich, wenn Vorsorge und Impfungen dazugehören sollen.

Für Teams unter 10 Beschäftigten kommt die Hallesche nicht in Frage. Für das konkrete Angebot helfen diese Fragen:

  • Wie hoch sind die Beiträge für FEELfree, FEELfree_plus und FEELfree:up_plus mit aktuellem Stand?
  • Wann gilt ein Budget als voll ausgeschöpft, und bis wann müssen Rechnungen dafür eingereicht sein?
  • Was passiert mit einem erreichten erhöhten Budget nach der Verdopplung bei Arbeitsunfall?
  • Wer zahlt die Beiträge für Angehörige, und in welchen Tarifen ist die Mitversicherung möglich?
  • Können ausscheidende Beschäftigte den Schutz fortführen, zu welchen Bedingungen und mit welcher Frist?

Wie ordnet sich die Hallesche im Markt ein?

Fünf Budgetstufen von 300 bis 1.500 Euro bieten mehrere Versicherer an. Die Hallesche erhöht das Budget bei Nutzung, die Allianz mit MeineGesundheit verdoppelt es nach einem leistungsfreien Jahr, die Continentale erhöht es bei Leistungsfreiheit um 10 Prozent. Die Tabelle nutzt nur Angaben der Versicherer und ist keine Rangfolge.

Weitere Anbieter findest du im bKV-Vergleich.

Hallesche FEELfree:up neben drei weiteren Budgettarifen (Stand 21.10.2026)
Anbieter und TarifBudgetstufen pro JahrMindestgrößeBudgetentwicklungVeröffentlichter Beitrag pro MonatFortführung nach Austritt
Hallesche FEELfree:up300 bis 1.500 Euro (5 Stufen)ab 10 Beschäftigtenbei Ausschöpfung plus 50 Euro je Jahr, höchstens plus 200 Euro14,50 bis 49,92 Euro (Infoblatt 09.2026)auf den Tarifseiten nicht veröffentlicht
Allianz MeineGesundheit300 bis 1.500 Euro (5 Stufen)ab 5 BeschäftigtenVerdopplung nach leistungsfreiem KalenderjahrBeträge ohne Zeitraum und Bezugsperson veröffentlichtauf eigene Kosten, ohne Gesundheitsprüfung
AXA FlexMed easy Premium300 bis 1.500 Euro (5 Stufen)ab 5 Beschäftigten (bei 5 bis 9 ab Budget 600 Euro)festes Jahresbudget, kein Übertrag veröffentlicht13,59 bis 46,33 Euro je Mitarbeiter (Flyer 11.25)nicht veröffentlicht
Continentale ConCEPT Choose400 bis 1.600 Euro (je Variante 4 oder 5 Stufen)ab 10 Beschäftigtenplus 10 Prozent bei Leistungsfreiheit, bis 5 Kalenderjahre13,80 bis 49,50 Euro ohne Beitragsbefreiung (Broschüre 02.2026)unter bestimmten Voraussetzungen einzelvertraglich

Quellen: Versichererseiten, Infoblätter und Broschüren, siehe Quellenliste. Continentale-Spanne über alle drei Choose-Varianten. „Nicht veröffentlicht“ heißt: in den geprüften Quellen nicht gefunden.

Nächster Schritt: Hallesche-Angebot neben Alternativen legen.

Als Versicherungsmakler legen wir FEELfree oder FEELfree:up neben vergleichbare Budgettarife, mit Beitrag je Person, Budgetlogik und Leistungsgrenzen auf denselben Achsen. Schick uns dafür kurz Teamgröße und gewünschte Budgetstufe über die Anfrage für eine neue bKV.

Häufige Fragen

Was kostet die Hallesche bKV FEELfree:up?

Laut Infoblatt BGR 6407 mit Stand 09.2026 kostet FEELfree:up 14,50 Euro im Monat für das Grundbudget 300 Euro und 49,92 Euro für 1.500 Euro, jeweils pro Mitarbeiter. Die Beiträge sind alters- und geschlechtsunabhängig. Verbindlich ist das Angebot für dein Unternehmen.

Was ist der Unterschied zwischen FEELfree und FEELfree:up?

FEELfree hat ein festes Jahresbudget. Bei FEELfree:up steigt das Budget nach jedem voll ausgeschöpften Jahr um 50 Euro, höchstens um 200 Euro, und es gibt eine Verdopplung bei Arbeitsunfall mit stationärem Aufenthalt. Zahnprophylaxe ist bei FEELfree:up bis 100 statt 60 Euro versichert.

Was bedeutet _plus bei FEELfree_plus und FEELfree:up_plus?

Die _plus-Varianten enthalten alle Leistungen des jeweiligen Grundtarifs und zusätzlich Vorsorgeuntersuchungen sowie Schutzimpfungen. Die Vorsorge gilt laut Hallesche unabhängig vom Alter und ohne Begrenzung auf gesetzliche Programme.

Was passiert, wenn das erhöhte Budget nicht voll genutzt wird?

Dann stuft die Hallesche auf das anfängliche Grundbudget zurück. Wer bei 600 Euro Grundbudget schon 750 Euro erreicht hat und diese nicht ausschöpft, startet wieder mit 600 Euro.

Ab wie vielen Mitarbeitern bietet die Hallesche eine bKV an?

Laut Tarifübersicht ab 10 Beschäftigten, ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten. Die Allianz etwa nennt 5 Beschäftigte als Mindestgröße.

Können Familienangehörige in die Hallesche bKV?

Laut Hallesche ist die Mitversicherung von Angehörigen ohne Gesundheitsprüfung möglich. Wer die Beiträge trägt, steht nicht in der Tarifübersicht und sollte im Angebot geregelt sein. Die Gesundheitsservices dürfen Familienangehörige kostenfrei nutzen.

Ist die Hallesche bKV besser als andere Budgettarife?

Pauschal nicht. FEELfree:up belohnt regelmäßige Nutzung, die Allianz belohnt leistungsfreie Jahre, AXA arbeitet mit festem Budget. Was zu deinem Team passt, zeigt der bKV-Vergleich.

Quellen & Einordnung

Redaktioneller Stand: 21. Oktober 2026. Die Hinweise unterstützen deine Planung und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall. Maßgeblich für Leistungen und Aufnahme sind das individuelle Angebot und die zugehörigen Bedingungen.

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