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bKV-Beitragsanpassung: Schreiben prüfen, Kosten rechnen, richtig entscheiden

Der Versicherer hat dir mitgeteilt, dass der Beitrag deiner betrieblichen Krankenversicherung steigt. Hier erfährst du, warum Beiträge im Gruppenvertrag steigen können, wie du das Schreiben prüfst, was die Erhöhung deinen Betrieb im Jahr kostet und welche drei Wege du jetzt hast.

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LESEZEIT
Stand 21. Oktober 2026
KURZ ERKLÄRT

Eine Beitragsanpassung in der bKV ist die Mitteilung des Versicherers, dass der Beitrag deines Gruppenvertrags ab einem Stichtag steigt; maßgeblich sind die Anpassungsregeln in deinem Vertrag. Häufiger Anlass ist das Ende einer Beitragszusage: Barmenia nennt für BesserGesund Budget eine Beitragsstabilität bis zum 31.12.2026, die Allianz gleichbleibende Beiträge bis mindestens Ende 2026 und ab dem 01.01.2027 je Branche abweichende Beiträge. Du kannst den Vertrag fortführen, beim bisherigen Anbieter umstellen oder wechseln. Prüfe das Schreiben sofort nach Eingang, denn Kündigungsrechte nach einer Beitragserhöhung können an kurze Fristen ab Zugang der Mitteilung geknüpft sein.

Warum steigt der Beitrag einer bKV im Gruppenvertrag?

Eine bKV ist ein Gruppenvertrag, den du als Arbeitgeber mit einem privaten Krankenversicherer schließt. Der Beitrag ist ein fester Monatsbetrag je versicherter Person. Er ist kalkuliert auf die erwarteten Leistungsausgaben im Kollektiv und auf die Bedingungen, die der Versicherer für deinen Vertrag festgelegt hat. Steigen die Leistungsausgaben dauerhaft oder endet eine Zusage, kann der Versicherer den Beitrag neu festsetzen, soweit der Vertrag das vorsieht.

Der häufigste konkrete Anlass ist derzeit das Ende von Beitragszusagen. Mehrere Versicherer haben stabile Beiträge nur bis zu einem festen Datum versprochen. Endet bei deinem Tarif eine solche Zusage, ist der Jahreswechsel 2026/2027 ein naheliegender Termin für eine Anpassung. Die Allianz kündigt außerdem an, dass ab dem 01.01.2027 bei einzelnen Branchen abweichende Beiträge möglich sind. Dein Beitrag kann also auch steigen, weil dein Betrieb einer bestimmten Branche zugeordnet wird, nicht nur wegen eurer eigenen Nutzung.

Für die Gothaer gilt eine Besonderheit: Die bKV-Tarifwelt MediGroup FlexSelect ist seit dem 01.03.2026 für das Neugeschäft geschlossen. Laufende Verträge bestehen weiter. Die Tarife der Barmenia gehören zu einem anderen Risikoträger und sind eigene Produkte, auch wenn beide Versicherer zur BarmeniaGothaer-Gruppe gehören. Ein Gothaer-Vertrag wird deshalb nicht automatisch zu einem Barmenia-Tarif.

Veröffentlichte Beitragszusagen ausgewählter bKV-Versicherer (Stand 21.10.2026)
VersichererTarifZusage laut VersichererWas danach gilt
AllianzMeineGesundheitgleichbleibende Beiträge bis mindestens Ende 2026 (Pressemitteilung 19.02.2025)ab 01.01.2027 abweichende Beiträge bei einzelnen Branchen möglich
BarmeniaBesserGesund Budget und BesserGesund Zahn-BudgetBeitragsstabilität bis zum 31.12.2026Regeln des jeweiligen Vertrags
AXAbKVstabile Beiträge bis zum 01.01.2027 (Pressemitteilung 17.09.2025)Regeln des jeweiligen Vertrags
GothaerMediGroup FlexSelectkeine Zusage geprüft; seit 01.03.2026 für Neugeschäft geschlossenlaufende Verträge bestehen weiter
Hallesche, LKHFEELfree, TeamUpgrade Completein den geprüften Quellen keine Beitragsgarantie im Text belegtim eigenen Vertrag nachsehen

Nur Zusagen, die der Versicherer selbst veröffentlicht. Verbindlich sind dein Vertrag und das Anpassungsschreiben.

Welche Regeln gelten für eine Beitragserhöhung?

Für die private Krankenversicherung regelt § 203 Abs. 2 VVG die Prämienanpassung bei Verträgen, bei denen das ordentliche Kündigungsrecht des Versicherers ausgeschlossen ist: Ändert sich eine maßgebliche Rechnungsgrundlage, etwa die Versicherungsleistungen, nicht nur vorübergehend, darf der Versicherer die Prämie neu festsetzen, wenn ein unabhängiger Treuhänder zugestimmt hat. Wirksam wird die Neufestsetzung nach § 203 Abs. 5 VVG zu Beginn des zweiten Monats nach der Mitteilung samt Gründen.

Ob diese Mechanik für deine bKV gilt, ist nicht selbstverständlich. Gruppenverträge der bKV können je nach Vertrag eigene Anpassungsregeln haben, zum Beispiel feste Beitragszusagen bis zu einem Datum oder eine Kündigungsmöglichkeit für beide Seiten. Entscheidend ist deshalb die Anpassungsklausel in deinem Gruppenvertrag und in den Tarifbedingungen. Erhöht der Versicherer den Beitrag aufgrund einer Anpassungsklausel, sieht § 205 Abs. 4 VVG ein Kündigungsrecht des Versicherungsnehmers für die betroffenen Personen innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Mitteilung vor, mit Wirkung zum Zeitpunkt der Erhöhung. Prüfe, ob und wie dein Vertrag dieses Recht regelt, bevor die Frist abläuft.

Diese Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind dein Gruppenvertrag, die Tarifbedingungen und das konkrete Schreiben des Versicherers.

Du hast eine Beitragsanpassung auf dem Tisch? Wir prüfen deinen Vertrag und die Alternativen mit dir.

Anfrage vorbereiten

Das Anpassungsschreiben richtig lesen: die Checkliste

Lege das Schreiben neben den Versicherungsschein und die Tarifbedingungen. Viele Unklarheiten entstehen, weil eine Mitteilung nur einen Teil des Vertrags betrifft, etwa einen Zahnbaustein, oder weil sich gleichzeitig die Zahl der Versicherten verändert hat. Gehe diese Punkte der Reihe nach durch und notiere die Antworten.

  • Vertragsnummer und Tarif: Welcher Gruppenvertrag, welcher Tarif und welche Bausteine sind betroffen?
  • Bisheriger und neuer Beitrag je Person und Monat, getrennt nach Tarif und Budgetstufe.
  • Stichtag: Ab wann gilt der neue Beitrag?
  • Begründung: Nennt der Versicherer einen Grund, zum Beispiel gestiegene Leistungsausgaben, das Ende einer Zusage oder eine Branchenzuordnung?
  • Leistungen: Ändern sich neben dem Beitrag auch Budget, Erstattungssätze oder Grenzen?
  • Fristen: Bis wann kannst du reagieren, und steht im Schreiben ein Hinweis auf ein Kündigungsrecht?
  • Personenkreis: Gilt die Änderung für alle Versicherten oder nur für einzelne Gruppen, etwa mitversicherte Angehörige mit eigenem Beitrag?
  • Beitragsbefreiung: Ist eine Befreiung in entgeltfreien Zeiten weiter enthalten und im neuen Beitrag eingerechnet?

Merksatz: Halte das Eingangsdatum des Schreibens schriftlich fest. Von ihm hängen die Fristen ab, nicht vom Datum, an dem du es gelesen hast.

Kostenwirkung berechnen: was die Erhöhung im Jahr kostet

Rechne die Erhöhung mit dem aktuellen versicherten Bestand, nicht mit einer geplanten Belegschaft. So trennst du die Anpassung sauber von Neueintritten. Multipliziere die Differenz je Person mit der Zahl der Versicherten und mit zwölf Monaten. Das Ergebnis ist die zusätzliche Belastung, die du gegen die Alternativen stellst.

Prüfe zugleich die 50-Euro-Grenze. Eine arbeitgeberfinanzierte bKV, bei der Beschäftigte nur Versicherungsschutz verlangen können, ist ein Sachbezug. Sachbezüge bleiben nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG steuerfrei, wenn alle Sachbezüge eines Monats zusammen 50 Euro nicht übersteigen. Es ist eine Freigrenze: Wird sie überschritten, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig, nicht nur der Teil darüber. Eine Erhöhung um wenige Euro kann deshalb die Abrechnung verändern, wenn daneben Gutscheine oder Sachkarten laufen. Wie du das löst, steht im Ratgeber bKV und Steuer.

Rechenbeispiel: 30 Beschäftigte, Beitrag steigt von 25 auf 28 Euro (alle Beiträge sind Annahmen)
KennzahlVorher (Annahme)Nachher (Annahme)Veränderung
Versicherte Beschäftigte30300
Beitrag je Person und Monat25,00 €28,00 €+3,00 € (+12 %)
Beitrag gesamt je Monat750,00 €840,00 €+90,00 €
Beitrag gesamt je Jahr9.000,00 €10.080,00 €+1.080,00 €
Sachbezüge je Person bei zusätzlich 25 € Gutschein50,00 €53,00 €50-Euro-Freigrenze überschritten

Beispiel mit eigenen Annahmen, keine Tarifangabe eines Versicherers. Normwert: Freigrenze 50 Euro monatlich nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG. Ersetzt keine Steuerberatung im Einzelfall.

Drei Handlungswege: fortführen, umstellen oder wechseln

Nach der Prüfung hast du drei Wege. Vergleiche sie immer mit derselben Belegschaft, demselben Beginn und den Leistungen, die deine Beschäftigten tatsächlich nutzen. Ein niedrigerer Beitrag ist wenig wert, wenn dafür ein Leistungsbereich wegfällt, den viele in Anspruch nehmen.

Handlungswege nach einer bKV-Beitragsanpassung
WegVorteileNachteilePasst, wenn
Fortführenkein Umstellungsaufwand, Leistungen und Abläufe bleiben, Beschäftigte müssen nichts lernenhöhere Kosten, ohne zu wissen, ob der Markt Vergleichbares günstiger anbietetdie Erhöhung im Budget liegt und Leistungen und Service überzeugen
Beim Anbieter umstellengleicher Versicherer, gleiche App und Ansprechpartner; andere Budgetstufe oder Bausteine können den Beitrag senkenmeist weniger Leistung für die Beschäftigten; Umstellung muss der Versicherer bestätigender Versicherer passt, aber der Umfang größer ist als nötig
WechselnVergleich mit anderen Tarifen und Beitragszusagen, Chance auf besseres Verhältnis von Beitrag und LeistungKündigungsfristen, Abstimmung von Ende und Beginn, neue Abläufe, laufende Fälle müssen geklärt werdenErhöhung und Leistung nicht mehr zusammenpassen oder der Service seit längerem Probleme macht

Marktvergleich: welche Daten du für ein Vergleichsangebot brauchst

Ein belastbares Vergleichsangebot braucht dieselben Eckdaten, die dein bisheriger Versicherer kalkuliert hat. Gesundheitsdaten einzelner Beschäftigter gehören nicht dazu: Bei arbeitgeberfinanzierten Gruppentarifen werden Beschäftigte in der Regel ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen, das bestätigen etwa Allianz und Barmenia für ihre Budgettarife. Achte auf Mindestgrößen: Die Allianz nennt für die bKV eine Mindestgröße von fünf Beschäftigten, die Hallesche „ab 10 Mitarbeitern“, Barmenia mindestens fünf versicherungsfähige Arbeitnehmer und für die Budgetstufe 300 Euro mindestens zehn Personen.

Welche Beiträge Versicherer für Budgettarife selbst veröffentlichen, zeigt die Übersicht zu den bKV-Kosten pro Mitarbeiter. Wie die Tarife funktionieren, erklärt der Ratgeber zu Budgettarifen. Einzelne Anbieter beschreiben wir ausführlich, etwa die Allianz bKV und die Hallesche bKV.

  • Versicherungsschein, Gruppenvertrag und Tarifbedingungen des bestehenden Vertrags
  • das Anpassungsschreiben mit altem und neuem Beitrag und Stichtag
  • Zahl der versicherten Beschäftigten, Altersspanne und geplante Veränderungen
  • Tarif, Budgetstufe und Bausteine, die heute versichert sind
  • Branche des Betriebs, weil Beiträge davon abhängen können
  • mitversicherte Angehörige und ob sie einen eigenen Beitrag zahlen
  • Kündigungsfrist und gewünschter Beginn des neuen Vertrags
  • Leistungsbereiche, die Beschäftigten wichtig sind, zum Beispiel Zahn oder Sehhilfen

Was beim Wechsel der bKV zu beachten ist

Kündige erst, wenn der Anschluss schriftlich bestätigt ist. Die Fristen stehen in deinem Vertrag. Die Debeka nennt als Beispiel, dass der Arbeitgeber den Gruppenvertrag mit einer dreimonatigen Frist zum Ende des Kalenderjahres kündigen kann. Bei anderen Versicherern können andere Fristen gelten, und ein Kündigungsrecht nach einer Beitragserhöhung kann zusätzlich bestehen. Lege das Ende des alten und den Beginn des neuen Vertrags auf denselben Tag.

Kläre, was mit laufenden Behandlungen, noch nicht eingereichten Rechnungen und bereits verbrauchtem Budget passiert. Eine Übernahme bisheriger Leistungen durch den neuen Versicherer gibt es nicht allgemein. Prüfe auch, welche Rechte Beschäftigte bei Kündigung des Gruppenvertrags haben. Barmenia etwa räumt in ihren bKV-Bedingungen (§ 15 AVB) das Recht ein, den Schutz auf eigene Rechnung in vergleichbaren Barmenia-Tarifen fortzuführen, mit Antrag innerhalb von zwei Monaten. Den vollständigen Ablauf beschreibt der Ratgeber bKV kündigen und wechseln, die Information der Belegschaft der Leitfaden Mitarbeiter informieren.

  1. Anpassungsschreiben prüfen und Fristen notieren.
  2. Vergleichsangebote mit identischen Eckdaten einholen.
  3. Annahme des neuen Vertrags schriftlich bestätigen lassen.
  4. Bisherigen Vertrag fristgerecht kündigen und Kündigung bestätigen lassen.
  5. Beschäftigte über Wechsel, Leistungsunterschiede und Fortführungsrechte informieren.
  6. Erste neue Rechnung gegen die Anmeldungen und die Lohnabrechnung prüfen.

Wie wir dir bei einer Beitragsanpassung helfen

Schick uns das Anpassungsschreiben und die Eckdaten deines Vertrags. Wir prüfen, welcher Tarif betroffen ist, ab wann der neue Beitrag gilt, welche Fristen laufen und ob sich neben dem Beitrag auch Leistungen ändern. Auf dieser Grundlage holen wir Vergleichsangebote anderer Versicherer mit denselben Eckdaten ein und stellen sie neben die Umstellungsmöglichkeiten bei deinem bisherigen Anbieter.

Ob am Ende ein Wechsel, eine Umstellung oder das Fortführen richtig ist, entscheidest du. Eine Ersparnis können wir vorab nicht zusagen, weil sie von Belegschaft, Branche, Leistungsumfang und den Angeboten der Versicherer abhängt. Verbindlich sind nur die Angebote und Bedingungen der Versicherer. Starte über die Anfrage zur Beitragsanpassung; wenn du vorab die Größenordnung einschätzen willst, hilft der bKV-Rechner.

Häufige Fragen

Darf der Versicherer den Beitrag meiner bKV erhöhen?

Ja, wenn der Gruppenvertrag eine Anpassung vorsieht und keine laufende Beitragszusage entgegensteht. Bei Krankenversicherungen ohne ordentliches Kündigungsrecht des Versicherers regelt § 203 Abs. 2 VVG die Neufestsetzung mit Zustimmung eines Treuhänders. bKV-Gruppenverträge können eigene Anpassungsregeln haben, maßgeblich ist deshalb dein Vertrag.

Warum wird meine bKV 2027 teurer?

Häufig enden Beitragszusagen: Barmenia nennt für BesserGesund Budget eine Beitragsstabilität bis zum 31.12.2026, die Allianz gleichbleibende Beiträge bis mindestens Ende 2026. Die Allianz kündigt zudem an, dass ab dem 01.01.2027 bei einzelnen Branchen abweichende Beiträge möglich sind. Der konkrete Grund für deinen Vertrag steht im Anpassungsschreiben.

Habe ich nach einer Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht?

Nach § 205 Abs. 4 VVG kann der Versicherungsnehmer bei einer Prämienerhöhung aufgrund einer Anpassungsklausel innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Mitteilung kündigen, mit Wirkung zum Zeitpunkt der Erhöhung. Ob und wie das für deinen Gruppenvertrag gilt, steht in den Vertragsbedingungen. Kündige erst, wenn ein Anschlussvertrag bestätigt ist.

Wann wird die Beitragserhöhung wirksam?

Den Stichtag nennt das Anpassungsschreiben. Für Anpassungen nach § 203 Abs. 2 VVG gilt laut § 203 Abs. 5 VVG der Beginn des zweiten Monats nach der Mitteilung samt Gründen. Hat dein Gruppenvertrag eigene Regeln, gehen diese aus dem Vertrag hervor.

Kann ich die bKV einfach günstiger machen, ohne zu wechseln?

Oft bietet der bisherige Versicherer eine niedrigere Budgetstufe oder den Wegfall einzelner Bausteine an. Das senkt den Beitrag, verringert aber meist die Leistung für die Beschäftigten. Lass dir die Umstellung schriftlich bestätigen und informiere die Belegschaft über die Änderung.

Kann eine Beitragserhöhung die 50-Euro-Grenze sprengen?

Ja. Die 50 Euro nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG sind eine Freigrenze für alle Sachbezüge eines Monats zusammen. Steigt der bKV-Beitrag und laufen daneben Gutscheine, kann die Summe über 50 Euro liegen; dann ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig. Das ersetzt keine Steuerberatung im Einzelfall.

Welche Unterlagen brauche ich für ein Vergleichsangebot?

Versicherungsschein, Tarifbedingungen, das Anpassungsschreiben, die Zahl der versicherten Beschäftigten, Tarif und Budgetstufe, Branche, Kündigungsfrist und Wunschbeginn. Gesundheitsdaten einzelner Beschäftigter sind für arbeitgeberfinanzierte Gruppentarife in der Regel nicht nötig.

Was passiert mit laufenden Behandlungen, wenn ich wechsle?

Das hängt vom bisherigen und vom neuen Vertrag sowie vom Zeitpunkt der Behandlung ab. Eine allgemeine Übernahme bisheriger Leistungen gibt es nicht. Kläre offene Rechnungen und begonnene Behandlungen vor der Kündigung mit beiden Versicherern.

Was ist mit meinem Gothaer-Vertrag, wenn FlexSelect geschlossen ist?

Die Gothaer hat MediGroup FlexSelect zum 01.03.2026 für das Neugeschäft geschlossen, laufende Verträge bestehen weiter. Die Tarife der Barmenia sind eigene Produkte eines anderen Risikoträgers. Ob und in welche Tarife du umstellen kannst, muss der Versicherer bestätigen; ein Marktvergleich lohnt sich bei einer Erhöhung trotzdem.

Quellen & Einordnung

Redaktioneller Stand: 21. Oktober 2026. Die Hinweise unterstützen deine Planung und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall. Maßgeblich für Leistungen und Aufnahme sind das individuelle Angebot und die zugehörigen Bedingungen.

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